Mika Frehse gewinnt den Deutschen Langbahn-Pokal

Mika Frehse, roter Helm

Das er nicht nur Speedway kann hat das 20-jährige Bahnsporttalent Mika Frehse schon zu Pfingsten auf dem legendären 1877 m langen Bergringkurs in Teterow bewiesen. Sowohl im Finale um das „Grüne Band“ als auch im Handicap-Lauf um den berühmten „Bergringpokal“ musste sich der Youngster damals sensationell lediglich dem englischen Doppelsieger Paul Cooper geschlagen geben. Seine motorsportliche Vielseitigkeit bewies der Senkrechtstarter, der sowohl in der Speedway-Liga-Nord als auch in der 2. Bundesliga für die „Teterower Hechte“ fleißigster Punktesammler ist, jetzt auch bei seiner Premiere im Kampf um den „Deutschen Langbahn-Pokal 2026“ im niedersächsischen Vechta. Auf der 550 m langen Sandbahn im Reiterwaldstadion gewann Mika Frehse alle seine fünf Vorläufe und schloss die Qualifikation mit Punktemaximum ab. Im Fünfer- Halbfinale über vier Runden folgte erneut ein souveräner Sieg vor Louis Tebbe (Werlte) und Sebastian Adorjan (Olching). Und auch im Endlauf ließ der junge Mann vom MC Bergring nichts mehr anbrennen und sicherte sich überlegen den Titel vor Erik Bostin (Landshut) und Tim Widera (Herxheim). „Ich bin super zufrieden über den Sieg, ich habe damit nicht gerechnet und ich denke, wir haben auch die Konkurrenz überrascht“, strahlt der überglückliche Pokalsieger über seinen ersten offiziellen Meistertitel. Gleichzeitig dankt er seinem Team, das eine perfekte Performance bereitgestellt hat. „Die Bahn hat mir sehr gelegen und wir waren sehr schnell unterwegs“.

Gesamtergebnis:

  1. Frehse (20 Pkt.), 2. Bostin (16), 3. Widera (15), 4. Tebbe (12), 5. Matthijssen (11), 6. Sebastian (9), 7. Ramus (8), 8. Adorjan (7), 9. Hegener (6), 10. Lück (5), 11. Katt (4), 12. Czekely (3), 13. Trapp (3), 14. Hansen (1), 15. Hasenfratz (0), 16. Domes (0)

Text: Hans-Werner Ruge

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