ADAC Gold- und Silberhelm werden Pfingsten beim Bergringrennen vergeben

Die Vorbereitungen für die nunmehr schon 103. Auflage der traditionellen Pfingstrennen auf Europas schönster Grasbahn laufen längst auf Hochtouren. Über eine enorme sportliche Aufwertung der Veranstaltung in diesem Jahr informierte jetzt Adi Schlaak, Sportchef des veranstaltenden ADAC Regionalklubs Hansa e.V. Auf Beschluss des Sportausschusses des ADAC mit Sitz in München werden auf dem Bergring sowohl der ADAC-Goldhelm als auch der Silberhelm ausgefahren. Beide Helme zählen zu den ältesten und prestigeträchtigsten Trophäen, die Europas größter Automobilklub einmal im Jahr zu vergeben hat. Währen der Goldhelm erstmals 1933 bei einem Handicaprennen auf der Sandbahn in München-Daglfing vergeben wurde kam der Silberhelm im Jahre 1966 auf der Nahner Waldbahn in Osnabrück als Äquivalent für Grasbahnfahrer dazu. Inzwischen haben sich alle Größen der internationalen Bahnsportszene in den Siegerlisten der vergangenen Jahrzehnte verewigt. Hergestellt werden die Trophäen übrigens handgefertigt in einer Goldschmiede im bayerischen Plattling als Unikate. Neben dem rein sportlichen haben sie damit auch einen beachtlichen materiellen Wert von mehreren tausend Euro. „Das erstmals in der langjährigen Geschichte gleich beide ADAC-Helme in einer Veranstaltung vergeben werden sehen wir sowohl als Anerkennung, aber auch als Verpflichtung, den Bahnsportfans zu Pfingsten hochkarätigen Sport auf dem Bergring anzubieten“, betont Organisationschef Adi Schlaak. Während der diesjährige Gewinner des Handicaprennens um den Bergringpokal sich zusätzlich mit dem Goldhelm schmücken kann, geht der Silberhelm an den Sieger der Speed-Cross-Rennen. Aktueller Inhaber beider Helme ist übrigens der Vize-Europameister Dave Meijerink aus den Niederlanden, der bereits über Bergringerfahrung verfügt.

Text und Fotos: Hans-Werner Ruge

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