Teterower Speedway-Hechte landen in Bayern auf Platz vier

Mika Frehse (r.H.) war punktbester Teterower

Es war ein „Kopf-an-Kopf-Rennen“ bis hin zum allerletzten Meter. Am fünften und vorletzten Renntag der 2. Speedway-Bundesliga empfing der gastgebende MSC Olching in der „Maxrainl-Arena“ die Teams aus Landshut, Herxheim und Teterow. Mit drei Laufsiegen und einem zweiten Platz im abschließenden Finaldurchgang sicherte sich letztlich Olching mit 44 Laufpunkten (LP) denkbar knapp den Tagessieg und die drei Matchpunkte vor den „Inn-Isar-Devils“ aus Landshut, die 42 LP einfuhren. Beim Siegerteam hatten sowohl der dreifache Langbahnweltmeister Martin Smolinski als auch der Deutsche U-21-Vizemeister Patrick Hyjek jeweils mit Punktemaximum abgeschlossen. Ähnlich dramatisch verlief der Kampf um Platz drei zwischen den „Herxheim Drifters“ und den „Teterower Hechten“. Auch hier hatten die ersatzgeschwächten Bergringstädter bis zum Finaldurchgang stets knapp die Nase vorne gehabt. Im Abschlusslauf der Punktbesten erwischte Mika Frehse zwar den zweitbesten Start, wurde dann aber sowohl von Celina Liebmann (Landshut) als auch Daniel Spiller (Herxheim) permanent fair attackiert und letztlich hauchdünn geschlagen. Am Ende fehlte den „Hechten“ ein Punkt zum angestrebten Podestplatz. Für Unverständnis hatte im Vorfeld des Rennens bei Teterows Teammanager Stephan Lönnies die Weigerung eines anderen Ligaklubs gesorgt, einen angefragten Gastfahrer freizustellen. Mit Paul Weisheit und Marlon Hegener waren ihm kurzfristig zwei Leistungsträger ausgefallen und das Reglement lässt solche Gaststarts ausdrücklich zu.

Teterower Hechte in Olching

Ergebnis:

  1. Olching 44 Pkt. (Smolinski 15, Hyjek 15, Erhart 4, Damian 10)
  2. Landshut 42 Pkt. (Skupien 7, Wynant 10, Liebmann 12, Hamminga 13)
  3. Herxheim 17 Pkt. (Spiller 7, Schultz 1, Widera 4, Jarczewski 4, Arnold 1)
  4. Teterow 16 Pkt. (Kuny 3, Knakowski 4, Frehse 6, Preibisch 3)

Text und Foto: Hans-Werner Ruge

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